1. Budokan Hünxe nimmt erfolgreich an Meisterschaften teil

Von | 18. Juni 2019
1. Budokan Hünxe
Lennart Hög war erfolgreich in Bocholt.

Der 1. Budokan Hünxe ist mit seinen Sportlern viel unterwegs. Von den Landesmeisterschaften 2019 in Köln, bei denen 25 Aktive aus Hünxe teilnahmen, über die Landes-Kata-Meisterschaften, die Deutschen Meisterschaften, der Europameisterschaft 2018 in London bis hin zu Weltmeisterschaften und Weltspielen/Special Olympics sind Hünxer Sportler am Start.

Um die nötigen Reisekosten tragen zu können, bemühen sich die Judoka um Sponsoren. Der Lions Club Dinslaken 2012 ist in diesem Jahr mit einer größeren Spende vertreten und freut sich, den behinderten Sportlern die Teilnahme zu ermöglichen.

1. Budokan Hünxe
Die erwachsenen Judoka der Dienstagsgruppe

Der Verein hat derzeit 134 Mitgliedern, davon in der ID-Judo-Gruppe:

  • 52 Aktive mit Handicap
  • 4 Inklusive
  • 5 Trainer
  • 5 Unifiedpartner
  • 3 Fördermitglieder

Die größten Erfolge in den letzten Jahren waren drei Weltmeister- und ein Vizeweltmeister (2017 in Köln), ein Europa- und drei Vizeeuropameister (2018 in London).

1. Budokan Hünxe
Das Judoka-Team, das am Jugendländercup in Breitenbrunn teilgenommen hat. Vorne links Alferdi Avdula, daneben Sina Voss. Dahinter Tom Mrowka. Letzte Reihe v.l.n.r.: Bastian Wind, Jasmin Todt, Dustin Lemm.

Um einen Sportler zu solchen Leistungen bringen zu können, müssen Jahre intensiven Trainings absolviert werden. Es dauert im Schnitt sieben bis acht Jahre, bis sie Spitzenleistungen erbringen.
Vier junge Nachwuchskämpfer erproben sich gerade bei größeren Meisterschaften. Sobald sie 16 Jahre alt sind, dürfen sie auch an großen Meisterschaften teilnehmen.

Auch bei den Jüngsten setzt die Nachwuchsförderung an. Beim 1. Budokan machen die Anfänger nach einem halben Jahr ihre erste Prüfung und das berechtigt sie zum Start bei kleineren Wettkämpfen.

Für die Anfänger ist die Teilnahme beim ersten Wettkampf immer ein Mannschaftswettbewerb. Dadurch steht die eigene Leistung nicht so im Vordergrund, weil ja das Team bewertet wird. Somit kann das Team trotz eines verlorenen Kampfes als Mannschaft den 1. Platz belegen und kann die jungen Sportler so ohne Erfolgsdruck an die Wettkämpfe gewöhnen.