Hochschulstadt Dinslaken?

By | 30. August 2016

Daniel Lorberg

Daniel Lorberg


Beim ersten Offiziellen Abend unter Leitung des neuen Präsidenten Huub Herman referierte Dipl.-Kfm. Daniel Lorberg LL.M., M.A. über das Thema „Hochschulstadt Dinslaken“. Die offensichtliche Frage „brauchen wir neben Duisburg/Essen, Gelsenkirchen/Recklinghausen und Dortmund, Bochum und Kamp-Lintfort auch noch in Dinslaken eine Hochschule?“ beantwortete sich nach einleitender Erklärung durch Herrn Lorberg von selbst: Ja – denn nur mit einem Angebot für Studenten können wir die Abwanderung an nähere oder fernere Hochschulen reduzieren. Das geplante Duale Studienangebot (Studium kombiniert mit betrieblicher Ausbildung/Arbeit) bietet neben den Studierenden auch der Wirtschaft in Dinslaken Vorteile. Nicht besetzte Ausbildungsplätze – bei einer Abiturientenquote von 65% eines Schüler-Jahrgangs offensichtliche Folge der hohen Qualifizierung – bereiten den Verantwortlichen in den Betrieben Probleme. Die Möglichkeit am Standort Dinslaken berufsbegleitend einen akademischen Grad zu erreichen soll hier Abiturienten motivieren in lokalen Betrieben das Duale Studium aufzunehmen.
In ersten Gespräche mit Dinslakener Unternehmen wurde bereits so viel Interesse signalisiert, dass der erste Jahrgang (Start geplant für 2017/18) zu einem guten Teil ausgelastet sein wird.
Präsident Huub Herman dankt Daniel Lorberg für den interessanten Vortrag.

Präsident Huub Herman dankt Daniel Lorberg für den interessanten Vortrag.


Dass die anschließende Diskussion fast länger dauerte als der Vortrag zeigt, wie interessiert die teilnehmenden Lions das Thema aufgegriffen haben. Fazit: Hochschulstadt Dinslaken kann kommen!